05.11.2018 -15 Grad – Tag 118

Obwohl Montag ist, muss ich heute leider zeitig aufstehen. Auerdem habe ich mal wieder beschissen geschlafen, ich bin vor dem heutigen Auftrag aufgeregt. Ich lasse Steffen schlafen und schleiche mich aus der Wohnung.

Ungeplanter Auftrag

Ich habe mich bequatschen lassen. Auf der Homepage und im Adressfu meiner E-Mail steht, dass wir nur Mittwochs bis Samstag arbeiten. Anders schaffe ich das Pensum unseres derzeitigen Lebens nicht. Aber die wirklich sehr nette Dame hat mich so lieb gefragt, ob ich nicht eine Ausnahme machen knne und irgendwann habe ich mit breitschlagen lassen.

Wenn der Anruf dann auch zwischen Tr und Angel passiert, denkt man auch nicht so viel nach und dann passiert sowas. Deswegen habe ich mein Telefon meist lautlos. So kann ich mich besser konzentrieren und wer was will, kann eine E-Mail schreiben und ich kann spter mit Verstand die Anfragen beantworten.

Also beschimpfe ich mein Selbst von dem damaligen Tag und verfluche meine mangelnde Abgrenzungsfhigkeit. Dieses blde Gutmenschentum von mir! Deswegen muss ich heute arbeiten und kann mich nicht um Dinge kmmern, die mir Spa machen und die Seele auftanken.

Ich kaufe mal wieder in der Metro ein und koche Kaffee fr eine Meetingsituation und bereite schon die Schnippelarbeit fr das Mittagessen vor. Parallel muss ich schon alles fr die Meetingsituation einpacken sowie die Warmhaltebehlter fr das warme Mittagessen einplanen und mitnehmen. Das sind alles normalerweise die Jobs von Steffen und ich bin einfach schlecht darin. Das Risiko ist hoch, etwas zu vergessen.

Gegen 08:00 Uhr fahre ich in der Kche los, fahre noch zu dem Krbissuppenevent vom Freitag, um dort alles abzuholen, bevor die Bromenschen das Haus strmen und fahre danach weiter Richtung Friedrichstrae. In dem Gebude baue ich alles auf und rufe aller zwei Minuten Steffen an, ob dies und das so richtig ist. Irgendwann steht dann auch alles:

Ist ja nur fr 13 Personen, habe ich gedacht, ist ja easy verdientes Geld. Aber ich habe allein eine Stunde fr den ganzen Aufbau gebraucht. Und eine Wasserwanne fr den Warmhaltebehlter vergessen. Natrlich.

Ich spute in die Kche zurck, es ist schon 10:00 Uhr. Ich muss ja auch noch das Mittagessen machen: Hhnchenmedaillons, Grillgemse und Rosmarinkartoffeln. Das Dessert, die Rote Grtze, hatte ich schon frhs zubereitet, die steht schon im Khlschrank. 

11:30 Uhr verlasse ich wieder die Kche, baue das warme Essen auf und fahre erst einmal nach Hause und lege mich zu Steffen und schlafe eine Runde.

14:00 Uhr werde ich angerufen, dass ich alles wieder abbauen kann. Also fahre ich wieder hin und baue alles ab, wuchte alles in das Auto. Ich baue einen riesen Turm aus den Geschirrkisten des Verleihs. Endlich ist das Auto voll und der Meetingraum leer. Ich bin froh, dass ich den Tag berstanden habe und fahre zum Geschirrverleih.

Ey!

Mit Vollkaracho ber die Friedrichstrae, dann Vollbremsung wegen einem Vollidiot. Mit lautem Plautz fllt der Geschirrkistenturm um. Direkt auf die Thermoskannen mit Kaffee, die dann natrlich im Auto auslaufen. 

Habe ich einen Hals!

Dieser Tag ist sowas fr den Arsch, wtend fahre ich den Mist noch zurck zum Verleih, glcklicherweise ist nichts kaputt gegangen. Fr heute habe ich die Nase voll.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.