10.09.2018 – 26 Grad – Tag 62

Es ist Montag, das Versagen vom Wochenende steckt mir noch tief in den Knochen. Ich kann mich nicht aufraffen, Dinge für die Arbeit zu tun, die Motivation hat ziemlich gelitten. Aber ich lenke mich mit dem Blog davon ab. In der Nacht ist mir eine Idee gekommen, ich werde versuchen, meine gemalten Bilder über diesen Blog zu verkaufen und uns durch den Erlös finanziell zu unterstützen. Die Bilder werden als Druck auf hochwertigem Papier verkauft. Das Original ist jetzt endlich auch fertig.

Das Ablenken funktioniert super, aber dann klopft wieder die Realität mit dem Vorschlaghammer an die Tür:

13:00 Uhr habe ich einen Termin bei der Allgemeinärztin, einfach so, um zu wissen wo ich stehe. Steffen und mein Papa hatten mich dazu gedrängt und sie haben ja Recht. Als Selbstständiger ignoriert man gerne den Körper. Ich gehe halt nur zu dem jeweiligen Arzt, den es dann betrifft – Bandscheibenvorfall – Knochenarzt – Schilddrüse kaputt – Nuklearmedizin und so weiter. Solch ein Benehmen bestraft dann die Private Krankenversicherung so, dass sie nur dreiviertel der Kosten übernimmt. Wenn man natürlich einen Allgemeinarzt hat, bekommt man dann sämtliche nötigen Überweisungen, die dann vollständig abgerechnet werden. Da ich jedoch immer Angst hatte, schlafende Hunde zu wecken, habe ich nur die jeweils notwendigen Checks gemacht.

Also gehe ich das erste Mal zum Allgemeinarzt und lasse einen großen Bluttest und einen Generalcheck machen, nicht dass in mir auch noch so eine Überraschung wie in Steffen schlummert. Alles sieht soweit so gut aus. Nur mein blauer Fleck vom Samstag irritiert meine Ärztin. Der hat 5 cm Durchmesser. Weil ich am Samstag durch die Küche gerannt und an einen Stahltisch gestoßen bin. Dann muss ich noch eine Urinprobe abgeben. Nun warte ich noch kurz. Plötzlich kommt die Schwester aus dem Labor gestürmt und sagt zur Ärztin, Blut ist im Urin. Na fein. Natürlich. Irgendetwas musste ja kommen. Sie fragen mich, ob ich Schmerzen habe, ich verneine. Vielleicht vom blauen Fleck? Keiner hat eine Ahnung der Ursache. Also werde ich auf die Laborergebnisse warten.

Als ich nach Hause komme, liegt Steffen im Bett und schläft. Ich lege mich einfach dazu. Gegen fünf werden wir munter und gehen meinen Einkaufsgutschein, den ich von Freunden zu meinem Geburtstag für das Modulor Kaufhaus bekommen habe, einkaufen. Endlich schöne neue Stifte und Dinge.

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Ich mache das Risotto mit Rosenkohl. Um 21:00 Uhr sind wir auch schon wieder Bettreif. Ich spüre eine große tiefe Erschöpfung.

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