11.09.2018 – 26 Grad – Tag 63

So, Schluss mit dem Herumgejammer, diese Woche wird tough. Ich habe keine Zeit für Nabelschau. Also plane ich die kommenden Schritte und Aufträge dieser Woche. Man merkt es daran, dass die Sommerferien vorbei sind, dass sich der Arbeitskalender wieder mit Aufträgen füllt.

Ich hätte da zum Beispiel einen Empfang mit Getränken am Donnerstag und am Freitag eine Praxiseinweihung mit ungefähr 80 Gästen. Der Fahrer muss organisiert werden, das Geschirr bestellt und die Servicekräfte auch. Und noch schwebt die Versorgung von 60 Technikern von Donnerstag bis Samstag in der Nalepastraße im Raum. Aber glücklicherweise wird dieser Auftrag abgesagt. Das wäre zu hart gewesen.

Und schnell ist es schon um 9:00 Uhr, ich muss noch mal zur Allgemeinärztin, ich muss noch Blut abnehmen lassen, da gestern der Fahrer für das Labor schon weg war.

Ich hatte schön eine Nacht zum mich selbst verrückt machen und Steffen und ich blaffen uns mal wieder deswegen an. Wie bescheuert. Ich habe Angst, was dieses blöde Urin in meinem Blut soll.

Egal. Ich fahre mit meinem Rad zum Blut abnehmen, hole Brötchen beim Biobäcker und fahre wieder nach Hause und frühstücke. Mittags habe ich wieder Pilates, danach falle ich kaputt ins Bett und mache Mittagsschlaf. Einer der Gründe, warum ich die Selbstständigkeit so mag, man kann Mittagsschlaf machen – wenn man kann -. Gibt es einen Schlafaward? Ich hätte ihn verdient.

Zum Abend gibt es Reste vom Risotto und die Chinesische Kraftsuppe.

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Chinesische Kraftbrühe

Chinesische Kraftbrühe

Das mit der chinesischen Kraftsuppe ist sehr interessant. Im Grunde genommen macht man eine klassische Hühnerbrühe. Also ein Hühnchen in Wasser kochen, Schaum abheben, Wurzelgemüse dazu und normal würzen.

Aber! Und das ist der Clou, man gibt chinesische Kraftkräuter dazu. Die gibt es im Beutelchen in der Zieten-Apotheke in drei Varianten. Wir haben die Variante 3 mit Ginseng und ähnlichen Dingen. Diese Kräuter dürfen Schwangere zum Beispiel nicht nehmen. Und diese Kräuter gibt man in einem Teebeutelchen zur Brühe und lässt diese mitkochen.

Die Brühe färbt sich dadurch recht dunkel und bekommt auch einen leicht dumpfen Geschmack, aber Steffen schmeckt sie, und das zählt.

Auch an dieser Stelle gehen die Meinungen auseinander. Die europäisch/amerikanische Denkweise bezüglich der Krebsbekämpfung und der Unterstützung des Körpers sieht eine rein vegane Ernährung mit vielem frischen Gemüse und Obst vor.

Die Traditionelle Chinesische Medizin sieht das zumindest in Steffens Fall nicht so, sondern findet, dass Proteine in Form von Fleisch schon gut für den Körper zur Stärkung sind, man möchte jedoch bitte auf Milchprodukte verzichten.

Aber holt Euch diesbezüglich bitte bei der Traditionellen Chinesischen Medizin eine persönliche Einschätzung, da die Ernährungsbedürfnisse von Mensch zu Mensch verschieden sind!

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