Danachblog von Dana Heidrich

Er ist gestorben.
Du nicht.

Wenn dein Partner stirbt, verschwindet nicht nur ein Mensch. Plötzlich fehlen gemeinsame Pläne, Sicherheiten, Routinen und oft auch die Version von dir, die du bisher kanntest.

Und während draußen irgendwann wieder erstaunlich viel Normalität von dir erwartet wird, versuchst du herauszufinden, wie dieses Leben ohne ihn überhaupt funktionieren soll.

Hier findest du keine Trauerphrasen und kein „Du musst loslassen“. Stattdessen geht es darum, deinen Verlust mitzunehmen und trotzdem Stück für Stück wieder herauszufinden, wer du jetzt bist und wie dein Leben 2.0 aussehen könnte.

Finde deinen nächsten Schritt

Montags Trauerglitzer bekommen →

Dana Heidrich – Gründerin des Danachblogs
Selbst Witwe seit 2019
75+ Kursteilnehmerinnen
50+ Frauen in Leben 2.0
Keine klassische Trauergruppe
Leben 2.0

Du funktionierst. Aber leben fühlt sich anders an.

Vielleicht stehst du morgens auf, gehst arbeiten, beantwortest Nachrichten, kaufst ein und regelst Dinge, von denen du vor seinem Tod nicht einmal wusstest, dass sie existieren.

Von außen sieht das erstaunlich normal aus.

Nur fühlt es sich nicht normal an.

Denn irgendwann wird es Abend, ein Lied läuft im Supermarkt, ein Formular fragt nach deinem Familienstand oder jemand beschwert sich über seinen schnarchenden Ehemann – und plötzlich sitzt du wieder mitten in einem Leben, das du so nie bestellt hast.

Du musst deinen Partner nicht loslassen, um wieder leben zu dürfen. Eure Geschichte darf bleiben, deine Liebe sowieso. Gleichzeitig darf irgendwann etwas Neues entstehen, das nicht gegen ihn gerichtet ist, sondern für dich.

Vielleicht weißt du heute noch nicht, wie das aussehen soll.

Das musst du auch nicht.

Für den Anfang reicht eine viel kleinere Frage:

Was würde dir genau jetzt guttun?

Wo stehst du gerade?

Vier Wege. Kein falscher Einstieg.

Du musst heute nicht wissen, wie dein ganzes Leben 2.0 aussehen soll. Vielleicht hast du gerade genug Kraft für einen Artikel, vielleicht möchtest du schreiben, vielleicht brauchst du eine feste Begleitung oder endlich Frauen, denen du nichts erklären musst.

Entscheidend ist nicht, möglichst viel zu tun.

Entscheidend ist der nächste Schritt, der gerade zu dir passt.

01

Ich will erst einmal verstehen.

Manchmal hilft es schon zu begreifen, dass das, was gerade mit dir passiert, nicht vollkommen verrückt ist.

Im Danachblog findest du ehrliche Texte über Trauer, Identität, Körper, Einsamkeit, Arbeit, Lust, Reisen, neue Beziehungen und all die seltsamen Nebenwirkungen des Verwitwetseins, über die erstaunlich wenig gesprochen wird.

Zum Danachblog →

Trauertagebuch von Dana Heidrich02

Ich muss das erst einmal mit mir selbst ausmachen.

Nicht jeder Gedanke möchte sofort ausgesprochen werden.

Manches muss erst einmal aufs Papier, bevor du überhaupt weißt, was eigentlich in dir herumspukt.

Dafür habe ich meine Trauertagebücher entwickelt. Sie geben dir Fragen, Erinnerungsräume und vor allem genug Platz für deine eigenen Worte, ohne dir vorzuschreiben, wie du zu trauern hast.

Du kannst schreiben, wenn dir danach ist, Bilder einkleben, Erinnerungen festhalten oder einfach eine Seite zuklappen, wenn heute nichts geht.

Trauertagebücher ansehen →

03

Ich möchte für mich anfangen – aber nicht völlig planlos.

Vielleicht willst du noch nicht in eine Gruppe und hast auch keine Lust, ständig irgendwo zu einem Termin erscheinen zu müssen.

Der Zuhausekurs begleitet dich mit 90 Impulsen über mehrere Monate. Du gehst in deinem Tempo durch die Themen, die nach einem schweren Verlust plötzlich auf deinem Tisch liegen, und entscheidest selbst, wann du weitermachst.

Keine Kamera, kein Gruppenzwang und garantiert kein „Du musst jetzt aber“.

Zum Zuhausekurs →

04

Ich brauche Menschen, die es wirklich wissen.

Es gibt Dinge, die kannst du hundertmal erklären und dein Umfeld wird sie trotzdem nur von außen verstehen.

In der Leben 2.0 Community triffst du mehr als 50 Menschen, die diesen Verlust selbst kennen und trotzdem nicht vorhaben, für den Rest ihres Lebens im Warteraum der Trauer sitzen zu bleiben.

Dort geht es um Trauer und gleichzeitig um Arbeit, Reisen, Geld, Gesundheit, Freundschaften, neue Liebe, Weihnachten, Einsamkeit, Identität und die große Frage:

Was mache ich jetzt mit diesem Leben, das noch da ist?

Leben 2.0 kennenlernen →

Leben 2.0

Du willst nicht gleich einziehen? Dann komm erst einmal für einen Abend vorbei.

Vielleicht ist dir ein Kurs gerade zu viel und eine Community noch eine Nummer zu groß. Gleichzeitig merkst du, dass Lesen allein manchmal nicht reicht.

Genau dafür gibt es die Glitzerstunde.

Einmal im Monat nehmen wir uns ein Thema vor, das im Leben nach dem Verlust wirklich eine Rolle spielt. Ich gebe dir zunächst verständlichen Input, danach gibt es Raum für Austausch mit anderen Betroffenen.

Du musst nichts erzählen und niemand ruft dich auf. Zuhören reicht vollkommen.

Vielleicht gehst du danach einfach mit einer neuen Erkenntnis nach Hause.

Vielleicht merkst du aber auch zum ersten Mal:

Ach. So fühlt sich das an, wenn ich nichts erklären muss.

Nächste Glitzerstunde ansehen →

Trauertagebücher von Dana Heidrich
Schreiben statt erklären

Manche Dinge lassen sich leichter schreiben als sagen.

Es gibt Tage, da möchtest du mit niemandem reden. Vielleicht kannst du selbst noch nicht richtig erklären, was gerade in dir passiert.

Dann kann Papier erstaunlich geduldig sein.

Meine Trauertagebücher sind keine Bücher, die dir erklären, wie du „richtig“ trauerst. Sie geben dir einen Rahmen für das, was ohnehin schon in deinem Kopf herumliegt: Erinnerungen, Fragen, Wut, Liebe, Angst, Alltagschaos und manchmal auch die ersten vorsichtigen Gedanken an eine Zukunft.

Je nach Tagebuch findest du behutsame Fragen, viel Platz zum Schreiben und Raum für Bilder und Erinnerungen. Einige begleiten dich durch das erste Jahr, andere auf Reisen oder dabei, wieder kleine Dinge im Alltag wahrzunehmen.

Du musst keine Seite vollständig ausfüllen und schon gar nichts „abarbeiten“.

Das Buch wartet einfach auf dich. Ohne Termin. Ohne Kamera. Ohne klugen Ratschlag.

Welches Trauertagebuch passt zu mir? →

TrauertagebuchErinnerungsbuchDein eigener Rhythmus
Leben 2.0

Trauer ist nicht das Ende deiner Geschichte. Sie ist der verdammt harte Übergang in eine neue.

Ich verspreche dir kein „wieder wie früher“.

Früher ist vorbei. Das ist grausam, aber leider die Wahrheit.

Nur bedeutet das nicht, dass jetzt nichts mehr kommen darf.

Dein neues Leben muss weder größer noch aufregender sein als dein altes. Es muss auch nicht nach irgendeiner Instagram-Version von „Neuanfang“ aussehen. Vielleicht wird es ruhiger, vielleicht wilder oder vollkommen anders, als du es dir früher vorgestellt hättest.

Entscheidend ist etwas anderes:

Es darf irgendwann wieder deins werden.

Leben 2.0 Community

Wenn Lesen irgendwann nicht mehr reicht.

Es gibt Dinge, die kann dir nur jemand sagen, der selbst einmal an genau dieser Stelle stand.

Nicht weil andere Menschen dich nicht lieben oder sich keine Mühe geben. Sondern weil sie erst verstehen müssen, warum du gleichzeitig lachen, heulen, arbeiten, funktionieren und deinen verstorbenen Mann anschreien kannst.

In Leben 2.0 musst du diese Übersetzungsarbeit nicht leisten.

Mehr als 50 Menschen bringen dort ihre Erfahrungen mit. Eine kennt sich mit Nachlass aus, eine mit Selbstständigkeit, eine hat ihre erste Reise allein längst hinter sich und eine andere weiß, wie sich Weihnachten Nummer drei anfühlt.

Du bekommst also nicht nur eine Gruppe.

Du bekommst ein Lebensnetzwerk für eine Zeit, in der du ziemlich viele Dinge zum ersten Mal machen musst.

50+ Mitglieder · 3 kuratierte Calltage pro Woche · seit 2023 gewachsene Mediathek · reale Treffen und Retreats

Leben 2.0 ansehen →

Frauen der Leben 2.0 Community
Leben 2.0

Jeden Montag ein bisschen Trauerglitzer statt Trauerphrasen.

Montagmorgen bekommst du von mir einen Gedanken, eine Geschichte oder etwas, das mir in dieser seltsamen Welt nach dem Verlust aufgefallen ist.

Nicht damit du dich schneller reparierst.

Du bist schließlich kein kaputter Toaster.

Der Trauerglitzer soll dich eher daran erinnern, dass du trotz allem noch da bist und dass dieses Leben weiterhin dir gehört.

Kostenlos, direkt ins Postfach und natürlich jederzeit wieder abbestellbar.

Montags Trauerglitzer bekommen →

Aus dem Danachblog

Worüber sonst erstaunlich wenig gesprochen wird.

Witwenfeuer

Was passiert, wenn Trauer und Lust gleichzeitig im Raum stehen?

Warum Sexualität nach einem Verlust nicht automatisch verschwindet und weshalb sich dafür trotzdem viele Witwen schämen.

Artikel lesen →

Wer bist du, wenn das Wir aufgehört hat?

Wenn mit deinem Partner auch ein Teil deiner Identität verschwunden ist.

Warum sich das eigene Ich nach dem Tod des Partners manchmal erschreckend fremd anfühlt und wie du langsam herausfinden kannst, wer du jetzt bist.

Artikel lesen →

Deine neue Superkraft „Witwe“

Du wolltest diese Fähigkeiten nie haben. Jetzt hast du sie trotzdem.

Was du nach einem Verlust plötzlich kannst, weil das Leben dir keine andere Wahl gelassen hat – und warum darin irgendwann sogar neue Stärke liegen kann.

Artikel lesen →
Dana Heidrich
Wer hier schreibt

Falls wir uns noch nicht kennen: Ich bin Dana.

2019 starb mein Mann Steffen und mein damaliges Leben flog mir ziemlich spektakulär um die Ohren.

Seitdem beschäftige ich mich nicht nur damit, wie Menschen Trauer überleben. Mich interessiert vor allem die viel spannendere Frage, die danach kommt:

Wie baut man sich ein Leben, das man nie geplant hatte und trotzdem irgendwann wieder gern lebt?

Aus dieser Frage entstanden der Danachblog, meine Kurse, Bücher und schließlich Leben 2.0.

Ich werde dir nicht erzählen, dass alles einen Sinn hat. Manches ist einfach scheiße und bleibt es auch.

Aber ich glaube sehr daran, dass ein schlimmes Kapitel nicht automatisch das letzte sein muss.

Mehr über mich →

Stell dir nur mal vor, es könnte auch gut gehen.

Vielleicht kannst du das heute noch nicht glauben.

Musst du auch nicht.

Es reicht, wenn irgendwo in dir noch ein winziger Teil sitzt, der denkt:

Verdammt. Das kann es für mich noch nicht gewesen sein.

Genau mit diesem Teil können wir anfangen.

Meinen nächsten Schritt finden →

```