Ein komischer Tag. Der Streit steckt uns noch tief in den Knochen. Steffen fährt zu sich, er will aus meiner Schußlinie. Das verstehe ich. Wenn ich geladen bin, dauert das ewig. Und Steffen hat keine Kraft, mir zu kontern.

Zumal es ihm derzeit gut geht, die nächste Chemotherapie startet erst wieder Ende nächster Woche. So kann er sich in seine Mancave verkriechen und sich vor dem bösen Weib verstecken.

Ich weiß, dass ich ungerecht bin. Aber in all diesem Stress und wenn man nur zu zweit ist, ist es ein Einfaches, sich gegenseitig fertig zu machen. Es tut mir leid.

Aber er kümmert sich um einen Termin zur Durchsicht unseres kleinen Lieferwagens. Seit zwei Wochen macht das Auto komische Geräusche und ich komme einfach nicht dazu, die Werkstattmenschen anzurufen.

Nun bekommen wir aber erst einen Termin im Dezember, vorher ist nichts frei. Schön. Wenn uns die Bude um die Ohren fliegt, ist es mir auch egal, wir haben uns bei denen gemeldet.

Also fahre ich wieder einkaufen, Küche, Essen kochen, ausliefern, BlueManGroup. Kein Kleingeld für die Tiefgarage. Natürlich.

Also kaufe ich mir ein Stück Torte, ich liebe Buttercreme! Begrabt mich in Buttercreme, konserviert mich mit Buttercreme. Und die Wiener Konditorei in den Potsdamer Platz Arkaden hat genau das. Mein Highlight des Tages. Für 3,50.

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Feierabend. Papa telefonieren, Bett. Netflix.

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