Zurück zur Normalität, heute früh gibt es für Steffen wieder einen feinen Porridge, ich fahre in die Metro und starte wieder ganz normal das Essen für die Blue Man Group. Als ich fertig mit der Zubereitung des Essens für die 40 Mann bin, hole ich Steffen bei mir zuhause ab. Wir liefern aus und fahren im Anschluss zu unserem derzeitigen Lieblingschinesen „Man Kee“ in der Grunewaldstraße.

Steffen hat sich auf Anraten eines Freundes, der auch Krebs hatte, die Haare komplett abrasiert um so dem Schock während der Chemotherapie vorzugreifen. Es ist die eine Sache, innerlich zu spüren, dass etwas mit einem passiert, aber wenn man dann real die Haare verliert, ist der Krebs greifbar und kann einen dann erst richtig bewusst werden.

Und obendrein sieht er jetzt viel besser und jünger aus, da die grauen Stoppeln weg sind. Gut so.  Steffen muss sich vollfressen, bevor die Chemo beginnt. Das fällt uns bei diesem Chinesen in Wilmersdorf nicht schwer:

Dann geht’s vollgefressen nach Hause und abends gibt es das langersehnte Gewitter.

Merke:

  1. Rasiere die Haare selbst ab, das zieht Dir emotional nicht die Beine weg, wie wenn es die Chemo tut.
  2. Iss Dir vor der Chemo ein ordentliches Polster an, viele reagieren auf diese mit Gewichtsverlust.

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