Diese Zwangspause ist eine riesige Chance. Nie vorher hatten so viele Menschen plötzlich Zeit geschenkt bekommen, um in Ruhe über Sinn- und Sinnlosigkeiten des Lebens nachzudenken. Oder auch zu meditieren, zu reflektieren oder ein Achtsamkeitstagebuch zu führen.

Hier kommt nun die Fortsetzung meines letzten Blogeintrages zu dem Thema Langeweile.

Diese wahnwitzige Idee wurde an einem kopfschmerzlastigen Morgen geboren. Es war wahrlich eine Schnapsidee.

Am dem Abend davor hatte ich mich bei meinem Nachbarn ehrlich machen müssen, denn ich hatte ein furchtbar schlechtes Gewissen.

Was war mal wieder geschehen?

Meine Freundinnen und ich hatten am Wochenende zuvor in meiner Wohnung in den Frauentag hinein gefeiert und dabei die Nacht wild tanzend zum Tage gemacht. Heimdisko in Zeiten von Corona. Damals ging das noch, tanzen zu Dritt. Tanzen im Viereck. Feiern bis um vier. Die Musik war laut und wir tanzten eklektisch, so dass die Geduld des Nachbars irgendwann gegen 03:00 Uhr zuende war und er hoch kam, um sich zu beschweren. Mit Recht natürlich.

Am darauffolgenden Morgen wachte ich mit einem einen dicken Kopf und einem verrenkten Knie vom Tanzen auf. Das schlechte Gewissen lag hässlich neben mir.

Als erstes habe ich mich daher schnell noch mal beim Nachbarn entschuldigt und ihn als Wiedergutmachung zum Essen eingeladen. Als es dann soweit war und der Entschuldigungsabend nahte, kochte ich ihm ein sehr gutes Rindergulasch mit böhmischen Knödeln und Rotkraut und er brachte mir dafür im Gegenzug Rotwein mit. (jeder macht halt was er kann)

Das darauffolgende Ergebnis war ein ähnlicher Morgen wie nach der Tanzsause, nur dass er statt eines verrenkten Knies eine Schnapsidee gebar:

Ein Achtsamkeitstagebuch in Zeiten von Corona!

Ja, ihr habt richtig gehört.

Der erste Gedanke für den Titel war:

Achtsamkeitstagebuch
Apocalypse wow …

Ich selbst führe ja so ein Achtsamkeitstagebuch jeden Tag. Es hilft mir ungemein, mit der Situation klar zu kommen.

Also dachte ich mir so, vielleicht hilft es auch anderen in der Krise?

In diesem Buch bekommt Ihr 40 Tage lang jeden Tag dieselben Fragen gestellt, die ihr dort abends beantworten könnt. So reflektiert Ihr über den Tag, könnt Euch das Positive aus der derzeitigen Situation herausziehen und sehen, welch eine schöne Veränderung da gerade mit Euch passiert.

40 Tage deshalb, weil eine Quarantäne theoretisch 40 Tage lang ist. Es kommt von dem französischen Wort quarantaine de jours („vierzig Tage“).

Dies ist also eine Art Tagebuch, in welchem ihr auf 40 Seiten jeden Tag protokollieren könnt. So könnt ihr euren persönlichen Veränderungsprozess in dieser turbulenten Zeit verfolgen.

Parallel ist dieses Buch aber auch Euer ganz persönliches Geschichtsbuch, denn ihr schreibt darin Eure Geschichte in Zeiten von Corona.

Es gibt auf der der Fragenseite gegenüberliegenden Seite wiederum genügend Platz für Kritzeleien und aufgeklebte Schlagzeilen. Das Buch hat ein praktisches Format von 12,7 x 20,3 cm und passt damit in jede Tasche, wenn man doch mal das Haus verlassen sollte.

Dieses Buch vereint Journaling und Reflektion in einem. Mehr geht kaum.

Mehr Designs werden folgen und die folgenden gibt es schon, welche bereits online sind, sind verlinkt. Die anderen werden in den nächsten Tagen freigeschaltet:

Und da dieser Quarantäne-Zustand auch noch länger anhalten wird, ist es egal, wann ihr dieses Achtsamkeitstagebuch anfangt. Bestellt nur rechtzeitig wieder ein Neues, damit ihr euer Journaling fortführen könnt.

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