22. Januar 2021

Nun ist es exakt ein Jahr und 11 Monate her, dass Steffen gestorben ist. Dieser heutige 22. Januar ist genauso ein Freitag, wie der 22. Februar 2019 war, der Tag des Verlusts.

Ich möchte mit dem heutigen Blogeintrag gar nicht auf die Tränendrüse drücken, keine Sorge. Aber für mich persönlich ist diese Zeit um Steffens Todestag jedes Jahr erneut furchtbar. Auch wenn ich gerade nicht sein Grab besuchen kann, ist Steffen dennoch jeden Tag bei mir.

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Tipps gegen Traurigkeit

Dieses Corona bringt so viele an ihre Grenzen. Die Leute auf der Straße sind voller Angst und Sorge. Was hilft gegen diese Traurigkeit? Wie findet man Glück in Zeiten von Corona wieder?

Das erste Mal im Leben verspüren die Menschen kollektiv eine reale Bedrohung, die einem potenziell ans Leder gehen kann. Sie heißt Corona und bedroht tatsächlich jeden. Niemand ist mehr sicher. Kein Geld, keine Gesundheit und kein Alter kann dich retten. Jeder kann es bekommen und Überraschung! Jeder kann daran sterben!

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Fernweh nach Südindien

Die Zeit zwischen den Jahren ist nicht ohne Grund der beste Zeitpunkt, um über Vergangenes nachzudenken. Genügend Zeit also, um über meine Reise nach Südindien im letzten Jahr zu reminiszieren.

Es ist tatsächlich gerade erst ein Jahr her, dass ich mich mit meinen lieben Freunden erneut nach Südindien begab. Ja, haltet euch ganz fest: vor einem Jahr konnte man um diese Zeit noch in ferne und nahe Länder reisen! Der aufmerksame Leser hat sich außerdem längst zusammengereimt: „Mensch, Indien – da waren doch Steffen und Dana auch schon gemeinsam!“.

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Nie wieder Weihnachten zuhause!

Man hat es überstanden und leise schwört man sich „Ich bin nie wieder Weihnachten zuhause!“. Wie schaffe ich es, diesen Vorsatz einzuhalten?

Warnung: Bitte diesen Beitrag nicht lesen, wenn dir die Familie heilig ist und/oder wenn ihr eine wunderbare Familie voller Liebe, Achtsamkeit und Empathie habt und ein traumhaftes Weihnachten hattet und gerade dankbar und voller Wehmut wieder an euren aktuellen Wohnort gefahren seid!

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Besinnlichkeit

Die Wünsche in dieser Zeit sind immer diesselben: „frohe und besinnliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr“. Neuerdings gekoppelt mit „bleiben sie gesund“ Fast von ganz selbst schreiben sich diese Zeilen. Kaum einer denkt darüber nach, was er da so dahinbrabbelt. „Besinnlich“. Was bedeutet das eigentlich?

Nach meinen etwas bissigen Beiträgen der letzten Tage werde sogar ich etwas weihnachtlich und milde und habe mir mal wieder ein paar Gedanken, diesmal zum Thema „Besinnlichkeit“ gemacht.

Besinnlichkeit heißt, dass man irgendwo zu einem tieferen Sinn kommt, indem man Zeit zum Nachdenken findet. Wer sich besinnen kann, kann etwas nachsinnen, heißt nachdenken.

yogawiki

In alten Zeiten war die Zeit um die Jahre die Zeit der Besinnlichkeit, des Rückzugs und der Einkehr.

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Gänsebrust aus dem Ofen

Wenn das Weihnachtsfest minimiert wurde, muss man den Genuss maximieren. Das geht wunderbar mit diesem Rezept für Gänsebrust aus dem Ofen.

Gestern hatte ich euch ja schon mein idiotensicheres und unglaublich leckeres Rezept für klassisches Rotkraut vorgestellt:

Omis fetziges Rotkraut

Daraufhin wurden die Wünsche laut, auch noch das Rezept für die Gänsebrust mit euch zu teilen. Gerne doch, kann euch schließlich nicht alle zu mir nach Hause einladen.

Wenn die Urheber eines grandiosen Rezeptes leider schon tot sind, kann man sie mit eben diesem Rezept olfaktorisch und gustatorisch wieder auferstehen lassen.

Gänsebrust aus dem Ofen

Ja, ich mag mich wiederholen, aber nichts umärmelt das Herz mehr, als ein Braten in der Röhre. Und ich meine den Braten im Backofen!

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Omis klassisches Rotkraut

Ich werde gerade oft gefragt, ob ich ein leckeres Rezept für klassisches Rotkraut habe. Kein Ding, ich verrate euch einfach das Rezept für Omis Rotkohl bzw. unsere Weihnachtswaffe im Catering!

Der Lockdown und Corona macht uns dieses Jahr alle wuschig. Weihnachten fällt irgendwie flach und alles ist so komisch. Das Einzige, was uns noch helfen kann ist etwas Tradition!

Oh, keine Sorge, wir lassen nicht den alten Wilhelm antanzen, sondern machen uns einfach ein wunderbares klassisches Rotkraut zur Gans, wie ich letzten Montag:

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Geschenke bei Trauer

Weihnachten steht vor der Tür und dann gibt es in der Familie oder dem Bekanntenkreis diesen einen Trauernden. Was soll man dem nur schenken? Gibt es passende Geschenke bei Trauer? Was kann man einem Trauernden überhaupt schenken?

Das, was die trauernde Person am meisten braucht, kann man nicht verschenken. Man kann keine Menschen verschenken und schon gar keine Toten lebendig machen. Irgendwie scheint auf einmal jedes mögliche Geschenk falsch zu sein. Kristallgläser? Kuckucksuhren? Diese eine Küchenmaschine? Auf einmal wirken alle Dinge, die einem suggeriert werden, einen glücklich zu machen, nur noch falsch. Man möchte fast ein bisschen am Kapitalismus zweifeln. Verrat!

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Loslassen

Ein Satz, den Trauernde ständig hören, ist: „du musst doch mal loslassen!“ doch was ist dieses Loslassen eigentlich?

Loslassen im Sterbeprozess

Als Trauernde hat man immer irgendwie immer mit anderen Trauernden zu tun. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass die anderen uns glücklicherweise (noch) nicht verstehen oder weil man sich geistig ständig um diese Thematik dreht?

Denn zu einem gesunden Trauerprozess gehört die Verarbeitung des Erlebten, und das funktioniert nur in der Auseinandersetzung mit sich selbst oder im Gespräch mit anderen.

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