Der Krebs

Nasopharynxkarzinom

An dieser Stelle zitiere ich einfach einmal Wikipedia:

Ein Nasopharynxkarzinom, auch Epipharynxkarzinom oder auf deutsch Nasenrachenkrebs genannt und häufig NPC für engl. Nasopharyngeal Carcinoma abgekürzt, ist eine Krebserkrankung des Nasenrachens. Der Nasenrachenkrebs gehört zu der Gruppe der Kopf-Hals-Tumore.

Krebserkrankungen im Nasenrachenraum treten in Mitteleuropa und Nordamerika recht selten auf. Die Inzidenz liegt im Bereich von 0,5 bis 1 auf 100.000. Dies entspricht einem Anteil von 0,2 % aller Tumorerkrankungen.

In einigen Ländern und Gegenden, wie beispielsweise Taiwan, Südchina, Südostasien und Teilen Nordafrikas ist das Nasopharynxkarzinom mit einer Inzidenz von 30 pro 100.000 endemisch. In Taiwan beträgt der Anteil von Nasopharynxkarzinomen an allen Krebserkrankungen etwa 18 %. Dort ist das Nasopharynxkarzinom mittlerweile die häufigste Todesursache bei jungen Männern. Eine Ursache scheint dabei der Genuss von Betelnüssen zu sein.

Männer sind von der Erkrankung häufiger betroffen als Frauen. Das Verhältnis beträgt etwa 2:1.

Also, wir hätten besser Lotto spielen sollen.

Epstein-Barr-Virus

Ursache für Steffens Krebs war der Epstein-Barr-Virus. Steffen hatte seit einem dreivierte Jahr eine dauernd laufende Nase, auch bedingt durch die schiefe Nasenscheidewand. Durch diese Dauerentzündung im Nasen-Rachen-Raum sind dort die Zellen durch den Epstein-Barr-Virus zum Krebs (Nasopharynxkarzinom) mutiert.

Bedeutet, wenn es im Körper Entzündungsherde gibt, die nicht behandelt werden, kann der Virus die Zelle zu einer Krebszelle wandeln. 

Interessant hierzu ist auch der Newsletter des Bundesministerium für Bildung und Forschung vom November 2017 – also alles noch ganz frisch:

https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/epstein-barr-virus-von-harmlos-bis-folgenschwer-7238.php 

 

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