Es eskaliert ein paar Tage eher, als ich dachte. Faszinierend. Aber keine Sorge, das werden wir Menschen auch überstehen. Also kein Grund zur Panik, alles wird gut.

Zuerst einmal kurz durchatmen!

Auch wenn alle Geschäfte geschlossen werden, gilt dies jedoch nicht für:

Nahrungsmittel, Apotheken und Tankstellen

Ihr werdet also immer noch Nahrungsmittel erwerben können, keine Sorge. Es gibt keine Verknappung.

Wir leben schließlich in Europa, dem Land der Butterberge, zuviel weggeworfenem Essen und Exporten von TK-Hühnchen nach Afrika, um den Preis unten zu halten. (die Aufzählung ist nur die Spitze vom Eisberg – klar).

Warum Klopapier?

Und wer jetzt soviel Klopapier zuhause hat, braucht jetzt auch Input, um dieses auch effektiv zu nutzen. Kontrapoduktiv wirkt hier definitiv die einseitige Ernährung aus Dosenfisch und Nudeln. Ein lieber Freund von mir hat daraus einmal ein Gericht kreiert: Nudeln und Sahnehering mit Ketchup. Ja, genau. Aber er ist auch aus Norddeutschland, es sei ihm verziehen (K. Ich liebe Dich, weißte, ne?).

So eine Ernährung macht hartleibig. Dagegen hilft nur Gemüse und schon alleine deswegen bleiben die Läden offen. „Don´t stop me now.“

Mit einer Mangelernährung ohne notwendige Ballaststoffe aus dem Gemüse kommt es zu einem höllischen Produkt aus einer schmerzhaften Steißgeburt. Klong! Aus dem Klo dröhnt es „Solid! Solid as a rock!“. Was nun?

Hier hilft lediglich eine Kartoffelkanone um diese teuflische Ausgeburt zu entsorgen und den Spassfaktor zu erhöhen. Dafür wird kein Klopapier benötigt.

Man sieht mal wieder, dieser Wahn wurde nicht bis zum Ende durchdacht.

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Warum Mehl?

Warum zur Hölle kaufen die Leute so viel Mehl? Was machen die damit? Kann mir irgendjemand diese Frage beantworten?

Man kann doch gar nicht soviel Sandkuchen essen. Für Schmandkuchen, um die eingedosten Aprikosen zu droppen, fehlt ja zum Beispiel auch der Schmand auf der Einkaufsliste. Nicht die Schmandregale sind leer. Ich verstehe das nicht. Wurde auch Hefe im richtigen Verhältnis gekauft?

Vielleicht entsteht aus Klopapier, Papprollenstahlträgern und Mehlmaische eine Art Pappmaché-Bunker, der gegen Korona-Strahlen in der Wohnung hilft? Fragen über Fragen.

Ihr seht mich ratlos.

Hier meine Tipps für die nächsten Tage in der Autistenquarantäne:

  • startet irre Gesprächsgruppen mit euren Lieblingsfreunden über das Messenger-Medium eurer Wahl. Den Alkohol dazu müsst ihr halt alleine trinken (wenn ihr welchen in eurem Lager habt)
  • Die Heimdisko spielt nur deine Lieblingshits und keiner lacht dich aus, Körperklaus!
  • Es gibt tausende Filme und Serien im Internet – Hauptsache Internet und Strom fallen nicht aus
  • Lest doch mal ein schlaues Buch!
  • Nehmt keine Ibuprofen-Schmerztabletten ein!
  • Macht Onlinekurse über udemy.com
  • malt Bilder, hab ich auch schon gemacht:
Osterhase
Hasenkunst

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