Ernährung und Lebensmittel gegen Krebs

Welche Ernährung ist am besten bei Krebs und Chemotherapie?

Die gute Nachricht ist, alles was Du selbst tun kannst ist relativ einfach aber leider auch relativ schwer, da die Ernährung komplett umgestellt werden sollte und dies in deinem Bekanntenkreis gegebenenfalls für Verwunderung sorgen wird.

Verschiedene Studien haben festgestellt, dass eine Umstellung auf eine rein pflanzliche Ernährung unterstützend für das Wohlbefinden und im Heilungsprozess während der Chemotherapie helfen kann.

Ernährung gegen Krebs

Zuallererst sollten folgende Speisen und Genussmittel aus der täglichen Ernährung ausgeschlossen werden:

  • Alkohol
  • Zigaretten
  • Zucker
  • tierische Eiweiße wie Fleisch- und Milchprodukte

Warum?

Krebszellen ernähren sich von tierischem Eiweiß und Zucker. Wenn man dem Krebs bei der Chemotherapie auch noch die Grundlage entzieht, erzielt man sicher bessere Behandlungsergebnisse. Desweiteren kann der Körper mit den sekundären Pflanzenstoffen aus dem vitaminreichen Biogemüse und frisch gepressten Säften stärkere neue Zellen aufbauen.

Damit man noch mehr sekundäre Pflanzenstoffe gewinnt, macht der Erwerb einer Saftpresse Sinn. Man schafft es manchmal einfach nicht, die erforderlichen Massen an Gemüse und Vitalstoffen zu sich zu nehmen.

Und da ist das Problem, welches ich vorher angesprochen habe. Feiern aller Art können anstrengend werden, da man allen beim Betrunkenwerden zuschauen muss. Auch muss man sich des öfteren der Frage stellen, was man denn jetzt überhaupt noch essen kann, als Veganer. Auch wird es in der einfachen Gastronomie schwer, leckeres veganes Essen zu finden, wenn die kulinarische Höchstleistung für vegetarisches Essen „Gemüseauflauf mit Sauce Hollandaise“ ist.

Cheat-Day

Damit die Umstellung nicht zu hart ist, ist es einfacher, man legt einen Cheat-Day pro Woche ein. Bei uns ist dies am Wochenende der Sonntag. Hier kann man sich ein ausgiebiges Frühstück mit einer Hauptmahlzeit mit Fleisch auch einmal gönnen. So kann man auch wunderbar die Vorfreude genießen. Achtet bitte unbedingt auf Bioqualität! Und bitte kein Pökelfleisch (Schinken/Wurst/Speck)!

Auch in früheren Zeiten gab es nur am Wochenende Fleisch. In jeder Landesküche gibt es wunderbare vegane und vegetarische Gerichte, die unter der Woche gegessen werden können.

Lebensmittel gegen Krebs

Speziell möchte ich hier sogenannte Superfoods beleuchten, die nicht dringend weit her transportiert werden müssen. Der heimische Grünkohl und Spinat sind zum Beispiel solche Superfoods.

Um so tiefer man sich mit der Problematik der Ernährung bei einer Krebserkrankung beschäftigt, umso unausweichlicher ist eine

Nahrungsumstellung

Eine Nahrungsumstellung auf eine rein vegane Ernährung macht bei einer Krebserkrankung durchaus Sinn.

Wenn man die Nahrungsumstellung zu 100 % gleich auf Anhieb umsetzen kann, Glückwunsch. Dann hast Du einen sehr starken Willen.

Aber bitte, seid nie zu hart zu Euch selbst! Ihr habt nur diesen einen Körper. Achtet ihn, schützt ihn und helft ihm! Versucht, ein gutes Körpergefühl zu entwickeln.

Mir hilft, wenn ich den Grund kenne, warum ich meine Nahrung umstellen soll. Dass es gut für meinen Körper ist, mir Kraft und Energie schenkt und am Ende sogar kein Tier dafür gequält wurde. Und der Regenwald geschützt wird, damit der Klimawandel vielleicht doch nicht so hart wird. Es gibt so viele Gründe, aber denke erst einmal an Dich und Deinen Körper. Werde stark!

Dies fällt einfacher, wenn man gewohnte Routinen aufbricht:

Frühstück

Ersetze das Nutellabrötchen durch Müsli oder einen abwechslungsreichen Porridge

Mittagessen

Ersetze die Currywurst mit Pommes durch einen leckeren Salat oder eine kräftige Linsensuppe. In vielen Biomärkten gibt es auch leckeres Vollkornbrot, welches man dazu essen kann

Abendbrot

Statt Pizza ist eine leckere Reisbowl schnell gemacht

 

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