No Gos bei Krebs und Chemotherapie

Was muss ich bei Krebs vermeiden?

Natürlich fällt es schwer, auf gewohnte Speisen und die geliebte bekannte Ernährung zu verzichten. Aber sind vielleicht die guten alten Ernährungsgewohnheiten, Genussmittel und Belohnungsmechanismen No Gos und dadurch eine Ursache für den Krebs?

Ich rede hier zum Beispiel von:

  • einem Bier nach Feierabend
  • der Zigarette in der Pause
  • dem Burger am Schnellrestaurant

Aber ich finde Ratgeber, á la

„nur wenn Sie diese Speisen in dieser Reihenfolge ausschließlich für die nächsten zehn Jahre essen, besiegen Sie den Krebs“

äußerst fragwürdig. Zumal man ja ein Mensch ist und ab und an doch mal „sündigt“ und somit ist man ja dann selbst Schuld, wenn man den Krebs trotzdem nicht besiegt oder der Krebs wiederkommt. Und der Schriftsteller des Buches ist mal wieder schön aus dem Schneider.

Um es „einfach“ zum machen haben wir zuerst folgende Genussmittel verbannt:

Absolute No Gos bei Krebs und Chemotherapie:

  • Alkohol
  • Zigaretten
  • chemische Drogen

Alle drei sind Nervengifte und verursachen durch die ständige Entzündung und Reizung der Zellen irgendwann Krebs. Ob mit 40 oder 70 Jahren sei dahin gestellt, aber es ist wahrscheinlich. Diese Gifte zählen eindeutig zu den No Gos.

Da der Körper ja gerade jetzt, mitten in der Chemotherapie genug damit zu tun hat, die guten von den schlechten Zellen zu trennen, neue gesunde Zellen aufzubauen, sollte man in diesem Moment mit seiner eigenen albernen Sucht nicht darin herumpfuschen.

Selbsthass

Zuerst muss die Selbstliebe kommen. Die Selbstliebe zu deinem Körper. Und der Respekt vor deinem Körper. Was dieser so alles schafft. Jeden Tag. Und er kämpft gerade gegen den Krebs. Und Du schüttest auch noch Gift oben drauf. Selbsthass ist ein absolutes No Go. Das ist respektlos.

Was kann ich in Maßen essen:

Zucker 

Wir sind alle nur Menschen. Natürlich wäre ein kompletter Zuckerverzicht optimal, aber wenn der Hieper so groß ist, dann schauen wir auf den Zuckeranteil bzw. essen nur ein Stück von was auch immer, nicht die ganze Tüte.

Fleisch 

Wenn wirklich Fleisch sein muss, versuche den Fleischkonsum auf höchstens einmal die Woche zu reduzieren. Kaufe hierfür Bio-Fleisch. Mit viel Gemüse – am besten Brokkoli – als Beilage, kann man den Verzehr relativieren.

Fleisch enthält Arachidonsäure. Arachidonsäure ist eine vierfach ungesättigte Fettsäure in der Gruppe der Omega-6-Fettsäuren – nicht zu verwechseln mit den Omega-3-Fettsäuren! – und gilt als entzündungsfördernd. Ich habe es nochmal genauer in diesem Eintrag erklärt.

Ständige Entzündungen sorgen dafür, dass der Körper nicht heilen kann. Wenn der Körper eine Entzündung nicht heilen kann, zum Beispiel in Verbindung mit dem Epstein-Barr-Virus kann eine Wandlung der gesunden Zellen zu einer Krebszelle passieren.

Arachidonsäure ist zum allergrößten Teil in tierischen Produkten enthalten und verursacht Rheuma, MS, Arthrose und Colitis Ulcerosa – also entzündliche Darmerkrankungen.

Milchprodukte

Wir persönlich verzichten komplett auf Milch als Getränk, Milch ist mittlerweile ein absolutes No Go. Milch in Form von fermentiertem Käse und Joghurt ist erlaubt können wir noch nicht wirklich entsagen. Spannend hierzu ist diese Studie des Max-Rubner-Institutes

Und auch hier gilt, bei einer ausgewogenen Ernährung mit viel Gemüse kann man auch mal einen schönen Käse essen.

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