Das Problem mit indischem Essen besteht darin, dass es nicht wirklich lecker aussieht. Selten findet man frisches Grün. Deswegen gibt es hier ein schmackhaftes originales Rezept für indisches Linsencurry mit Grünkohl.

Indisches Essen ist meist eine fragwürdige Pampe mit rätselhaften Farben. Maximal schiebt der geneigte Esser sich ein „interessant“ über die Lippen. Ein perfektes Beispiel hierfür ist das indische Linsencurry mit Grünkohl. Seht selbst:

Daal Masala Mix
Indisches Linsendaal mit Grünkohl

Aber hat man einmal vom Nektar eines guten indischen Essens genascht, passiert irgendetwas mit einem. Und bei jedem Bild, das ungefähr so aussieht, startet automatisch der Speichelreflex. Hunger!

Indisches Essen

Und da man nicht immer nach Indien fliegen kann, gute Food-Dealer selbst in Berlin rar sind, muss man sich eben selbst helfen.

Wie mit diesem Linsencurry mit Grünkohl.

Das Grünkohl-Curry habe ich einmal beim Maharadscha in Jambughoda gegessen und hier etwas abgewandelt und das Linsencurry ist halt ein Daal. Daal heißt jedes Curry, welches aus Hülsenfrüchten gemacht wird. Und Masala heißt Würzmischung. Also ganz genau genommen ist ein Curry also ein Masala. Genug verwirrt. Und wenn du jetzt schon eine Indienreise buchen möchtest, so sei dir dieser Reiseanbieter ans Herz gelegt. Ich habe sofort Fernweh bekommen und die nächste Runde nach Indien mache ich bestimmt mit denen, denn die Reiserouten aus dem Katalog haben mich schon jetzt umgehaut:

Warum ist jedoch ein Linsencurry hier auf dem Blog so interessant?

Blutwerte nach der Chemotherapie

Da Steffen mit der Neubildung seiner weißen und roten Blutkörperchen nach der Chemotherapie Probleme hatte und es wieder mehr gesunde rote Blutkörperchen werden sollten, muss der Körper viel Eisen aufnehmen.

Hülsenfrüchte und Grünkohl sind unglaublich wertvolle Eisenlieferanten. Die Eisenaufnahme des Körpers unterstützt man mit Vitamin C – also zum Beispiel einem Spritzer Limette.

Der Körper kann am leichtesten natürliche Nährstoffen und Zutaten umwandeln. Nahrungsergänzungsmittel wirken nicht so gut, da diese meist überdosiert und industriell gefertigt werden.

Es ist somit wesentlich einfacher für den Körper, die Nährstoffe aus den natürlichen Lebensmitteln aufzunehmen. Und außerdem viel preiswerter und leckerer!

Die Vorteile von Kurkuma, der sich natürlich in der Würzmischung befindet, habe ich schon ausreichend erörtert und spare mir das hier mal.

Die Würzmischung

besorge ich beim indischen Großhändler in der Bülowstrasse – am besten gleich auf Vorrat kaufen:

Sona Food Traders e.K.
Bülowstraße 57
10783 Berlin

oder hier, einfach draufklicken und ihr werdet direkt zu Amazon zur Bestellung weitergeleitet:

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Dort bei Sona-Food bekommt man dann auch gleich das komplette Indienprogramm mit Musik, Gerüche und alles halt. Das perfekte Fernweh-Antidot.

Ich verfalle bei dem indischen Großhändler stets in einen Kaufrausch und kaufe alle möglichen anderen Zutaten und verschiedene Linsen bzw. Bohnen ein, die man sonst nirgendwo bekommt.

Sicherlich gibt es Regeln, was mit welchen Gewürzen kombiniert werden muss. Man könnte sich auch peinlich an das Rezept auf der Rückseite halten, aber ich bin schon wieder an den Soya Blättern gescheitert.

Ach ja, und Salz ist an der Würzmischung schon dran, also sparsam salzen!

Also habe ich das ganze Freestyle-mäßig umgesetzt und siehe da, es schmeckt wie in Indien.

Und wenn Dir diese Gewürzmischung schmeckt, kannst Du sie noch in den verschiedensten anderen Gerichten verwenden. Meine Vorschläge findest Du hier:

Indisches Linsencurry mit Grünkohl

Ein schönes indisches Daal, auch wenn mild darauf steht, eher scharf. Fernweh leicht gemacht:

  • 100 gr rote Linsen
  • 3 Stück rote Zwiebel
  • 4 Stück Knoblauch
  • 1 daumendickes Stück Ingwer (muss aber nicht)
  • 2 EL Tomatenmark
  • 3 Handvoll Grünkohl
  • 2 Esslöffel Daal Würzmischung
  • 4 EL Pflanzenöl
  • 100 gr Basmatireis
  1. Zwiebeln in Würfel schneiden, Ingwer und Knoblauch pressen. Grünkohl vom Strunk reißen und in ca. 1 cm breite Streifen schneiden

  2. Hälfte der Zwiebeln in der Hälfte von Öl anbraten, wenn glasig, Hälfte vom Ingwer und Knoblauch dazugeben, Hälfte von der Daal Würzmischung dazugeben und kurz mit erhitzen aber NICHT verbrennen. Hälfte vom Tomatenmark und die Linsen dazugeben und mit 200 ml Wasser ablöschen. Deckel drauf, niedrige Hitze, ca. 20 min köcheln lassen bzw. bis Linsen gar sind. Zur Not noch Wasser dazu geben
  3. Andere Hälfte der Zwiebeln in der Hälfte von Öl anbraten, wenn glasig, Hälfte vom Ingwer und Knoblauch dazugeben, den gewaschenen Grünkohl dazu geben und anschwitzen.

  4. Die andere Hälfte von der Daal Würzmischung dazugeben und kurz mit erhitzen aber NICHT verbrennen. Die andere Hälfte vom Tomatenmark und 50 ml Wasser dazu geben und kurz aufkochen, Deckel drauf. Ca. 5 Minuten warten, bis es gar ist

  5. Basmatireis nach Packungsanleitung kochen

Spart nicht mit Öl, es ist halt ein Geschmacksträger und von veganer Ernährung wird man einfach nicht fett

Dazu ein paar Limettenspalten aufschneiden und wenn das Daal fertig ist, darüber spritzen. Lecker

Koriander passt natürlich auch