Chagapilz

Der Chagapilz ist ein wahrer Tausendsassa. Nur auf Weiterempfehlung bin ich darauf aufmerksam geworden. Auch hier gilt, sämtliche relevante Informationen muss man sich mühsam zusammensuchen. Für Hintergrundinformationen empfehle ich diese Seite: https://www.chagapilz.org/.

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Täglich kochen wir uns aus diesem Pilz gleich am Morgen 1-2 Liter Chagatee je nach Bedarf.

Wir bereiten ihn wie folgt zu:

1,5 l Wasser mit 1-2 Brocken zum Sieden bringen und 10 Minuten sieden bzw. durchziehen lassen. Nach der Zubereitung die Brocken in ein mit Wasser gefülltes Gefäß, z. Bsp. eine Schüssel, in den Kühlschrank stellen, so dass der Pilz vom Wasser bedeckt ist. Am nächsten Morgen wieder dieselbe Prozedur. Man kann dass Wasser, in dem die Pilze über Nacht lagen, einfach mit ins heiße Wasser geben. 

Der Tee ist im Idealfall dunkelbraun, fast schwarz. Nach 5-7 Aufgüssen verliert er seine Stärke, dann einfach mit einem neuen Brocken weiter machen. Er schmeckt torfig, erdig, leicht dumpf, aber angenehm. Wer Torfwhisky mag, wird den Chagapilz nicht stehen lassen.

Ich nehme am liebsten die Pilzbrocken, weil ich gerne weiß, was ich hab. Es gibt den Pilz auch in Pulverform oder in Teebeuteln oder als Tablette. Also, jeder kann das Handhaben, wie er will und wie es für ihn am praktikabelsten ist.

Ich bringe den Sud bzw. Chagatee sogar zu Steffen ins Krankenhaus, damit keine Lücken entstehen. Aus unserer persönlichen Erfahrung kann ich sagen, dass Steffen sehr gut die Chemotherapie damit übersteht, auch Appetit bekommt und nicht über solche starken körperlichen Beschwerden klagt, wie andere Mitpatienten. Ob es der Pilz ist oder die Summe der einzelnen Teile muss jeder für sich wohl selbst herausfinden. Aber wir möchten den Chagasud nicht mehr missen und haben schon unsere ganze Familie mit dem Pilz versorgt.

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