Ernährung bei Krebs und Chemotherapie

Was ist die eigentlich die beste Ernährung bei Krebs und Chemotherapie?

Dies ist ein Ernährungsvorschlag von uns, ein Ernährungsfahrplan, der sich bei Steffens Chemotherapien absolut bewährt hat und mit welchem wir, begleitend zur Chemotherapie, sehr gute Ergebnisse erzielten.

Steffens Krebs ist nun (01/2019) inaktiv, die Chemotherapie hat erstklassige Arbeit geleistet und mit unserer Unterstützung durch die geänderte Ernährung von Steffen Körpers haben wir wohl die Basis dafür geschaffen. 

Wichtig: zusätzlich täglich mindestens 30 Minuten an der frischen Luft bewegen und niemals Alkohol trinken!

Ernährungsfahrplan für die Chemotherapie

Ernährung vor der Chemotherapie

  • täglich Smoothies aus möglichst grünem Gemüse und dunklen Beeren und/oder
  • Frisch gepresster Saft aus Karotten/Äpfeln/Rote Bete und Ingwer
  • Porridge oder Hirsebrei mit Nuss- oder Sojamilch und Nüssen und Beeren
  • Viel Gemüse in allen Farben, Ballaststoffe
  • so wenig wie möglich Milchprodukte und Fleisch – am besten ganz darauf verzichten
  • Regelmäßige Mahlzeiten
  • Sich ein paar „gesunde“ Kilo anfuttern, wenn nötig

Ernährung während der Chemotherapie:

  • Smoothie aus möglichst grünem Gemüse und dunklen Beeren und/oder
  • Frisch gepresster Saft aus Karotten/Äpfeln/Rote Bete und Ingwer oder LaVita
  • Porridge oder Hirsebrei mit Nuss- oder Sojamilch und Nüssen und Beeren
  • Viel Gemüse, Ballaststoffe, Kohlehydrate
  • Viel trinken! Täglich bis zu 4 Liter! Chagatee/ungesüßte Tees/frisch gepresste Fruchtsäfte/LaVita
  • Wenig Milchprodukte und Fleisch
  • Regelmäßige Mahlzeiten
  • Chagatee

Wenn die Appetitlosigkeit nach der Chemotherapie beginnt:

  • Nicht zum Essen zwingen! Der Körper holt das alles wieder nach. Die verlorenen Pfunde kommen später wieder, wenn man wieder essen kann.
  • Viel trinken! Täglich bis zu 4 Liter! Chagatee/ungesüßte Tees/frisch gepresste Fruchtsäfte/LaVita
  • Wenigstens einmal am Tag Gemüsesuppe essen
  • Wenig Salz verwenden

Nach der Chemotherapie / wenn langsam der Appetit kommt:

  • In sich hören, worauf man Appetit hat
  • Gegen die Magen/Darmkrämpfe Einläufe mit Pfefferminztee und Biokaffee machen
  • Noch mehr Suppen, Smoothies und Gemüse
  • Protein in Form von Hülsenfrüchten / Tofu / Nüsse
  • Zucker und Süßigkeiten vermeiden!

Hilfreich: Wenn man in einer Partnerschaft lebt oder in der Familie, hilft es dem Krebskranken ungemein, wenn alle bei der Nahrungsumstellung mitmachen. So fühlt man sich als Krebskranker nicht als Aussätziger, wenn die anderen kräftig in den Knacker beißen und heiter mampfend fragen, ob man sowas nicht vermisst.

Wenn alle mitmachen, ernährt sich der Rest der Familie automatisch gleich gesünder und verliert überflüssige Pfunde.

Mein Bauchspeck (5 kg) ist zum Beispiel weg, ohne dass ich zusätzlichen Sport gemacht habe.

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