Nahrungsumstellung bei Krebs

Wie schaffe ich eine Nahrungsumstellung?

Eine Nahrungsumstellung auf eine rein vegane Ernährung macht bei einer Krebserkrankung durchaus Sinn.

Wenn man die Nahrungsumstellung zu 100 % gleich auf Anhieb umsetzen kann, Glückwunsch. Dann hast Du einen sehr starken Willen.

Aber bitte, seid nie zu hart zu Euch selbst! Ihr habt nur diesen einen Körper. Achtet ihn, schützt ihn und helft ihm und habt ihn lieb! Versucht, ein gutes Körpergefühl zu entwickeln.

Mir hilft, wenn ich den Grund kenne, warum ich meine Nahrung umstellen soll. Dass die Nahrungsumstellung gut für meinen Körper ist, mir Kraft und Energie schenkt und am Ende sogar kein Tier dafür gequält wurde. Und der Regenwald geschützt wird, damit der Klimawandel vielleicht doch nicht so hart wird.

Es gibt so viele Gründe, aber denke erst einmal an Dich und Deinen Körper. Werde stark und selbst-bewusst!

Eine Nahrungsumstellung fällt leichter, wenn man gewohnte Routinen aufbricht:

Frühstück

Ersetze das Nutellabrötchen durch Müsli mit Nussmilch oder einen abwechslungsreichen Porridge.

Und wenn Du zum Frühstück mit Brötchen eingeladen oder übers Wochenende bei den Eltern bist, nimm Guacamole mit oder mach Dir leckere vegane Pasten selbst, Die Du dann als Geschenk dem Gastgeber mitbringen kannst.

Mittagessen

Ersetze die Currywurst mit Pommes durch einen leckeren Salat oder eine kräftige Linsensuppe. Geh in der Mittagspause zum Inder oder Asiaten essen, die haben wunderbare vegane Gerichte.

Pasta mit Tomatensoße – Falafel – Pommes mit Ketchup – Vorspeisenteller vom Araber mit Hummus und Petersiliensalat

Abendbrot

Statt Pizza ist eine leckere Reisbowl schnell gemacht

Cheat-Day bei Krebs

Damit die Umstellung nicht zu hart ist, ist es einfacher, man legt einen Cheat-Day pro Woche ein. Bei uns ist dies am Wochenende der Sonntag. Hier kann man sich ein ausgiebiges Frühstück mit einer Hauptmahlzeit mit Fleisch auch einmal gönnen. So kann man auch wunderbar die Vorfreude genießen. Achtet bitte unbedingt auf Bioqualität! Und bitte kein Pökelfleisch (Schinken/Wurst/Speck)!

Auch in früheren Zeiten gab es nur am Wochenende Fleisch. In jeder Landesküche gibt es wunderbare vegane und vegetarische Gerichte, die unter der Woche gegessen werden können.

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