Pomelo mit Tomate in Wantankörbchen, vegan
Wantan-Körbchen mit Tomaten-Pomelo-Salat

Vegane Salatkörbchen mit einem fruchtigen Tomaten-Pomelo-Salat. So niedlich, so fragil und so lecker!

Das Wochenende nähert sich und man möchte vielleicht etwas Besonderes zubereiten. So etwas in der Art, wo alle sagen „oh wow, das ist ja wunderschön, und so lecker. Wie hast Du denn das gemacht?“. Einen richtigen Show-Stopper.

Und hier kommt die einfache Lösung: Salatkörbchen mit Tomaten-Pomelo-Salat.

Man kann die Körbchen natürlich auch mit Pomelo-Brokkoli-Salat füllen. Ganz wie man möchte.

Die Tomaten-Pomelo-Salat-Premiere

Im Januar 2019 hatten wir ja die Hochzeitsmesse auf unserem Lieblingsschloss Kröchlendorff. Steffen wurde einen Monat zuvor mitgeteilt, dass er keinen Krebs mehr hat.

Wir waren so zuversichtlich und wollten die besten Speisen auf der Hochzeitsmesse für die kommende Hochzeitssaison kreieren.

Und so entstand die Idee zum Tomaten-Pomelo-Salat in den Wantankörbchen.

Diese sind relativ einfach herzustellen, der Salat ist schnell gemacht und jeder, der sie kostet ist begeistert. Obendrein finde ich, dass sie wunderschön aussehen!

Das klingt vielleicht ganz schön aufwändig, aber keine Sorge, ich führe euch Schritt für Schritt durch die Zubereitung durch. Ihr werdet sehen, die Salatkörbchenmachen in großer Portionszahl richtig Sinn und weniger Arbeit. Und mit ganz wenig Aufwand kann man Pfeifen, die man nicht mag, ganz einfach nachhaltig beeindrucken.

Pomelo

In der Wintersaison ist die Pomelo ein wunderbarer Vitamin- und Ballaststofflieferant und sollte wenigstens einmal die Woche auf den Tisch kommen. Wenn Du Pomelo jedoch nicht magst, kannst du sie mit einem anderen nicht so geschmacksintensiven Gemüse ersetzen.

Zum Beispiel:

  • Gurke
  • Rettich
  • Spargel
  • Brokkoli

Für die Salatkörbchen mit Tomaten-Pomelo-Salat benötigst Du nur Gyoza-Teigblätter. Die findest Du beim Asiaten um die Ecke. Wenn es diese nicht gibt, funktionieren auch ganz normale Wantan-Blättchen. Und zur Not bestelle Dir einfach ein paar im Internet, zum Beispiel diese hier:

Salatkörbchen mit Tomaten-Pomelo-Salat

Ein super leichtes Rezept, welches für Staunen sorgen wird. Durch den knusprigen Rand der Körbchen, die leichte Säure des Salates und den weichen Körbchenboden passiert so viel im Mund, so dass man kaum mit Essen aufhören kann. Und alles vegan!

  • 1 Packung Gyozablätter

Dressing

  • 1 Stück Chilli (oder Spritzer Sriracha)
  • 1 Stück Ingwer (gerieben)
  • 1 TL Sesamöl
  • 1 Stück Knoblauchzehe (gerieben/gepresst)
  • 2 Stück Limette (der Saft)
  • 1 TL Kikkoman Sojasoße

Gemüse für Salat

  • 1 Stück Pomelo (oder Gemüse wie oben)
  • 1 Stück rote Zwiebel
  • 5 Stück Tomate
  • 1 Bund Koriander
  1. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen
  2. Die Wantan-Blätter antauen lassen. Nun eine Muffinbackform nehmen. Je nach dem, wie groß die Körbchen sein sollen, ein einzelnes Blatt entweder in die Förmchen drücken oder die Muffinbackform umdrehen und die Blätter einzeln über die nach außen gestülpten Förmchen legen.
  3. Die Muffinbackform mit den Blättern in den Backofen geben und ca. 10 Minuten backen lassen, bis die Blätter wie die Körbchen auf dem Bild aussehen. Die Dauer variiert je nach Backofen
  4. Alle Zutaten für das Dressing verrühren. Nach Bedarf noch mit Pfeffer, Salz und Zucker abschmecken – es sollte überall im Mund knacken, also bei süß, salzig, sauer und scharf mal „ping“ im Mund machen
  5. Das Gemüse in kleine Würfel schneiden, Spargel oder Brokkoli nach Bedarf 5 Minuten dämpfen oder in einer Pfanne kurz anschwitzen. Die Zwiebeln in Streifen schneiden und den Koriander hacken
  6. Nun das Gemüse mit dem Dressing vermischen und kurz durchziehen lassen, bis die Salatkörbchen abgekühlt sind.

  7. ca. 30 Minuten vor dem Servieren den Salat in die Körbchen füllen, damit der Teig nicht matschig wird. Fertig!

Wie schon gesagt, alternativ kann man auch diese Gemüse nutzen:

  • Gurke
  • Radieschen
  • Spargel
  • Brokkoli

Hier sind Deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt.