Schon immer haben wir uns mit den positiven Auswirkungen von Cannabis beschäftigt. Steffen war schon immer ein großer Fan dieser grünen Pflanze. Aber welche Auswirkungen sollte nun Cannabis auf Steffens Krebserkrankung und speziell die Nebenwirkungen seiner Chemotherapie haben?

Mir persönlich hat sich die Sache mit diesem Cannabis nie erschlossen, da ich gewöhnlich nach den ersten beiden Zügen vom Joint direkt eingeschlafen bin.

Mehr Erfolge erzielte ich dann eher mit Kuchen und Kakao. Aber das ist eine andere Geschichte. In dieser hier geht es um Steffen.

Wirkung von Cannabis bei Schmerzen

Das erste AHA-Erlebnis mit Cannabis hatte ich dann jedoch das erste Mal bei meinem eigenen doppelten Bandscheibenvorfall. Nachdem ich tonnenweise die stärksten Schmerzmittel wie Bonbons gefressen habe und ich keine Nacht mehr schlafen konnte, besann ich mich der auf mich extrem einschläfernden Wirkung von Cannabis.

Steffen, der gute baute mir natürlich sehr gerne einen „Dübel“ und innerhalb von Minuten verflogen die Schmerzen das erste Mal seit Wochen. Ich konnte es kaum fassen und trieb es auf die Spitze: ich beugte mich nach vorne über und berührte mit meinen Fingerspitzen den Fußboden. Ich konnte es kaum fassen, denn zum damaligen Zeitpunkt kam ich mit meinen Fingerspitzen nur auf Schienbeinhöhe.

Da wurde mir klar, was für eine ungeheuerlich positive Auswirkung Cannabis auf die Nerven hat.

Mit Steffens Krebsdiagnose besannen wir uns dieser Wirkung und er ließ sich sofort

Cannabisöl

von seiner Ärztin verschreiben. Aber das war gar nicht so einfach, wie es hier klingt.

Der Facharzt in der Charité beispielsweise überhörte die von Steffen wahrscheinlich recht zaghaft vorgetragene Anfrage direkt. Also besannen wir uns auf unsere Ärztin, die mir damals schon wunderbar bei dem Bandscheibenvorfall geholfen hatte. Schnell war das Cannabisöl verschrieben.

Völlig aufgeregt trug Steffen das Rezept in die Kreuzberger Apotheke. Der türkische Apotheker hob eine Augenbraue und ein breites Grinsen zog sich über sein Gesicht. „Oh schön, das durfte ich noch nie zusammenstellen. Kommen Sie gerne heute nachmittag wieder“.

Am Nachmittag ging Steffen aufgeregt zur Apotheke, bezahlte die unglaublichen 250,00 EUR für die 10 ml. Ja, er war privatversichert.

Am Abend nahm Steffen dann die ersten Tropfen ein. Er beschreibt es als einen komplett anderen Zustand im Vergleich zum normalen Bekifftsein. Er liebte es.

Warum sollte man Cannabis während der Chemotherapie einnehmen?

Steffen hatte bei jeder Chemotherapiebehandlung furchtbare Magen- und Darmschmerzen abgewechselt mit schlimmen Krämpfen. Er beschrieb es so, als ob jemand einen Knoten in seine Innereien macht. Das Essen ging einfach nicht in den Magen hinein oder später gar hinaus.

Obendrein hatte er keinen Appetit und musste sich regelrecht zwingen, um das wenige Essen herunter zu schlucken.

Nachts konnte er aufgrund der andauerenden Schmerzen oft schlecht bis kaum  schlafen.

Wie wirkt Cannabisöl bei der Chemotherapie?

  • Schmerzen verringern sich sofort
  • Krämpfe in Darm und Magen lassen nach
  • Appetit kehrt zurück
  • ein Durchschlafen ist möglich

Ich habe ein Kochbuch über die besten Rezepte bei einer Chemotherapie geschrieben. ⇒

Dosierung

In Steffens Fall waren das morgens vor dem Aufstehen 4 Tropfen unter die Zunge und das Ganze am Nachmittag/Abend vor dem Essen noch einmal.

Cannabis auf Reisen

Wenn man in den Urlaub fährt, braucht man eine Bescheinigung vom Landesamt für Gesundheit und Soziales. Sonst hat man direkt ganz viel Stimmung beim Check-In.

Die Bescheinigung erhält man in Berlin beim

Landesamt für Gesundheit und Soziales
Turmstraße 21, Haus A
10559 Berlin
Tel: 030/902 292 111

Wirkt Cannabis gegen Krebs?

Desweiteren wird Cannabis bzw. Cannabisöl auch noch eine Krebszellen-bekämpfende Wirkung nachgesagt. Dies hat aber leider bei Steffens extrem schnell wachsendem Krebs nicht funktioniert.

Sicher macht dies präventiv Sinn.

Fazit:

Für das allgemeine Wohlbefinden absolut zu empfehlen. Vermindert die Nebenwirkungen der Chemotherapie auf natürliche Weise

Dieser Vaporizer ist nicht zum Konsum von Cannabis gedacht!

Cannabis als Pflanze

Bevor Steffen das Öl verschrieben bekommen hatte, hatte er mit seinem Vaporizer Cannabis verdampft. Das ist für den Körper angenehmer, als einen Joint zu rauchen, da man hier die Temperatur des Verdampfens einstellen kann. Verschiedene Temperaturen, verschiedene Wirkungen.

Diese Wirkungen waren auch schon beachtlich, zumal auch hier die Krämpfe sofort nachließen.

Es hatte auch den Vorteil, dass Cannabis überall in Berlin erhältlich ist. Lucky us.

 

Vorteile von Cannabis also Pflanze

Die selben, wie bei Cannabisöl, nur das man sich in die Beschaffungskriminalität begibt und der THC-Wert oft variiert.

Nachteile von Cannabis als Pflanze – geraucht

Nachteile gibt es nur, wenn man Cannabis im Joint zusammen mit Tabak raucht. Daher besser auf einen Vaporizer ohne Tabak ausweichen.

Jedoch gilt auch hier, bitte stets Rücksprache mit dem Arzt zu halten.

Fazit:

Cannabis als Pflanze zum Rauchen ist leichter und preiswerter zu besorgen als das Rezept für Cannabisöl (zumindest in der Stadt).

Die Qualität des medizinischen Cannabisöls ist extrem hochwertig und jedoch stets vorzuziehen.